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Vernissage: Ute Faber

Datum
Samstag, 25. Juni 2022, 20:00 - 23:30 Uhr
Ort
Epiphanienkirche, Knobelsdorffstraße 72, 14059 Berlin

Ute Faber ist Bildhauerin und Holzschnitt-Druckerin. Sie arbeitet mit verschiedenen Materialien, kombiniert auch gern mal multimedial. 

Seit Jahren umkreist sie das Thema Beziehungsgeflechte in allen Facetten des Seins und Vergehens. In der Ausstellung werden Arbeiten gezeigt, die Geschichten erzählen, laut und bizarr; andere erzählen eher von den leisen Tönen und Brüchen einer Liebe, die sie still sterben lassen. Vom Leben und Sterben. „Der Tod ist für mich, wie auch wohl für alle anderen Menschen, eine große Konfrontation... Dennoch spiegelt meine Haltung einen unerschütterlichen Glauben an den Menschen. Die individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema Tod lässt aus meiner Sicht nicht mehr ein einheitliches Todesbild zu. Dem Tod kann man nicht entrinnen, doch wie gehen wir damit um, wie verarbeiten wir unsere Angst? Die Frage: Was bleibt? Die Toten trifft dies nicht mehr. In der Betrachtung sind es die Überlebenden, die Hinterbliebenen – eine Spiegelung, den Tod nicht zu isolieren, ihn gewissermaßen ins Leben zurückzuholen. Somit hat das Ende, der Tod, (zu) viele Gesichter, und durch seine Sichtbarmachung beleuchtet er neue Dimensionen. Eine von vielen Möglichkeiten, das Trauma der Endlichkeit des menschlichen Lebens kollektiv zu symbolisieren.“