Wir aktualisieren momentan unser Webseiten Design um die Erfahrung auf unserer Website zu verbessern.

Vorstellung unserer GKR-Kandidat:innen

Vorstellung unserer GKR-Kandidat:innen
Veröffentlicht am Di., 20. Sep. 2022 12:58 Uhr
Blickpunkt Gemeinde

Am 13. November 2022 wird die Hälfte unser Gemeindeleitung neu gewählt. Fünf Plätze gilt es zu besetzen, deshalb hat jede_r Wählende fünf Stimmen zu vergeben. Wir haben unsere 8 Kandidatinnen und Kandidaten gebeten, sich kurz bei Ihnen vorzustellen. Nutzen Sie Ihre Möglichkeit zur Mitgestaltung und geben Sie Ihre Stimme ab!

Uwe Goetze, Jahrgang 1961

Ich bin in der Knobelsdorffstraße aufgewachsen, bin in Westend zur Schule gegangen und wurde in Epiphanien konfirmiert, wo auch meine beiden Töchter getauft worden sind. 2014, in einer für die Gemeinde schwierigen Situation, habe ich erstmals für den Gemeindekirchenrat kandidiert, 2016 ein zweites Mal, danach wurde ich zum Vorsitzenden gewählt.
Mit jetzt 61 Jahren bewerbe ich mich erneut für den GKR, weil ich gerne in dem engagierten Team der Ehren- und Hauptamtlichen weitere Aufgaben für eine gute Zukunft der Gemeinde lösen möchte.
Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen habe ich einen Arbeitsschwerpunkt im Bereich Bauwesen, Finanzen und Gebäudemanagement. Förderanträge, Haushaltspläne und Energieeinsparung sind auch für eine Kirchengemeinde Pflichten, auf die ein vielfältiges Gemeindeleben aufbaut. Nach einem halben Jahrzehnt in einer Umweltschutzfirma und 20 Jahren als Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin arbeite ich seit 2012 als Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Berlin.

Claudia Hohmann, Jahrgang 1964

Liebe Gemeindemitglieder und Epiphanien-Fans, ich bin 2017 der Kirche wieder beigetreten. Unsere Gemeinde hat mich wegen ihrer Aufgeschlossenheit und ihres Engagements sofort beeindruckt. Im Brief des Apostel Paulus an die Römer heißt es sinngemäß, die verschiedenen Gaben und Fähigkeiten, die man erhalten hat, in den Dienst für andere und in der Gemeinde einzusetzen. Meine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin hat mir viele Türen geöffnet: anfangs als Sekretärin in einem Kunststoffbauunternehmen, dann als Importsachbearbeiterin in der Außenwirtschaftsabteilung der IHK Berlin, später u.a. als Pressesprecherin bei Siemens. Schließlich setzte sich meine Leidenschaft für die Politik durch und die FDP-Bundestagsfraktion stellte mich als Sachbearbeiterin für Verkehr und Stadtentwicklung ein. Später konnte ich bei der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag anheuern. Inzwischen bin ich dort im CSU-Teil zur Teamleiterin aufgestiegen. Es sind „die Gaben und Fähigkeiten“, die ich im Alter von nun 58 Jahren entwickeln und ausbauen konnte. Ich kandidiere, um meine Kontakte sowie mein Organisations- und Verhandlungsgeschick einzubringen.

Walter Ludwig, Jahrgang 1956

Geboren in Schleswig-Holstein habe ich an der Uni Hamburg Latein, Geographie und Erziehungswissenschaften studiert. 1984 zog es mich nach Berlin. Nach 8 Jahren als Steuerfachangestellter in mehreren Steuerbüros war ich von 1994 bis 2022 als Studienrat für Latein und Geographie an zwei Charlottenburger Gymnasien tätig. In Berlin lernte ich meine Ehefrau kennen; wir sind nun 37 Jahre verheiratet, freuen uns über 3 Kinder und 5 Enkelkinder und wohnen in Westend. Nach meiner Berufstätigkeit habe ich nun mehr Zeit und stehe dem GKR gern dort zur Verfügung, wo jemand gebraucht wird; meiner früheren Ausbildung entsprechend vielleicht in der Finanz- und Vermögensverwaltung oder auch bei der Bewahrung der kirchlichen Gebäude. Neben dem Kirch- und Lektorendienst möchte ich mich beim Besuchsdienst der Gemeinde engagieren oder auch bei der Organisation von Fahrten z.B. zum Evangelischen Kirchentag 2023 in Nürnberg. In die Epiphaniengemeinde habe ich mich 2018 verliebt, als ich die Gottesdienste in unserer wunderschönen Kirche besuchte und spürte, wie stark unsere Pfarrerin Ramona Rohnstock sich bei ihren Predigten und für die Gemeinde engagierte.

Katja Neubauer, Jahrgang 1970

Magisterstudium Geschichte und Philosophie; freiberuflich journalistisch, als Sachbuchautorin sowie in der Öffentlichkeitsarbeit und im Freiwilligenmanagement bei Verbänden und in der Politik tätig Tochter eines promovierten Theologen und einer im kirchlichen Kulturbereich engagierten Mutter – war ich noch nicht getauft, als ich vor einigen Jahren in die Haeselerstraße zog. Vielleicht hatte das Gute zu nahe gelegen. Zeitlebens habe ich es geliebt, in Kirchen zu verweilen, war in verschiedenen Kirchenchören zuhause, als Historikerin und Sachbuchautorin habe ich mich mit verschiedenen kirchengeschichtlichen Themen befasst (z. B. Ausbildung evangelischer Pfarrer im 18. Jh.; Werk und Leben Martin Luthers). Gott habe ich schon immer gesucht, doch Ihn im Herzen zu finden hat gedauert. Umso schöner waren die späte Taufe in der Osternacht hier in Epiphanien wie auch der Weg dorthin; ich durfte erfahren: Gott zeigt sich, wenn wir Ihn suchen. Epiphanien fühle ich mich sehr verbunden, und das Mitsingen im Chor macht mir viel Freude. Tradition und Moderne in kleinen Schritten mutig weiter miteinander verbinden: Gerne möchte ich mich mit meinen vielseitigen Interessen (z. B. Kultur, Natur, Politik, Sport) und beruflichen Erfahrungen im Gemeindekirchenrat einbringen – und so dazu beitragen, dass Epiphanien noch mehr Menschen eine Heimat wird.

Mathias Neumann, Jahrgang 1961

Mein Name ist Mathias Neumann, seit über fünf Jahren aktiv in unserer Gemeinde und 61 Jahre alt.
Im vergangenen Jahr konnte ich die Arbeit des GKR bereits als „Ältester“ unterstützen und möchte diesen Dienst gerne fortsetzen.
In meiner beruflichen Laufbahn habe ich viele Jahre als Ingenieur und in der Verwaltung der Stadt gearbeitet. Nun bin ich bei der Bürgerstiftung Berlin angestellt und betreue dort Schulprojekte mit vielen Ehrenamtlichen. In beiden Tätigkeiten habe ich viele gute Erfahrungen sammeln können und meine Stärken kennen gelernt, die ich für die Arbeit im GKR einsetzen kann.
Die in unserer Epiphaniengemeinde zusammenkommenden Menschen und die uns anvertrauten Werte erfordern meine verantwortungsvolle Analyse ebenso wie meine herzliche Empathie und meinen aktiven Glauben. Alle meine Gaben setze ich auch in Zukunft gerne zum Wohle unserer Gemeinde ein.
Ich wohne in der Soorstraße, nicht weit von der Kirche entfernt. Ich habe einen Sohn, der in diesem Jahr mit seinem Studium an der FU Berlin beginnt.
Vielleicht kennen Sie mich als Sänger in der Epiphanien-Kantorei und aus dem Streaming-Team, das unsere Gottesdienste im Internet überträgt.

Karola Remmert, Jahrgang 1954

Mein Name ist Karola Remmert, vormals Dykiert. Ich bin 68 Jahre und ein Charlottenburger Urgestein. Seit über 20 Jahren in der Epiphaniengemeinde und seit Jahren auch im Gemeindeleben eingebunden. Durch meine Initiative entstanden die erfolgreichen Gruppen Stricken und Häkeln und die Donnerstagssuppe. Ich möchte gerne weiter an der Zukunft der Gemeinde mitarbeiten. Die Zukunft wird uns allen viel abverlangen, es wird Veränderungen geben müssen und dass diese für die Gemeinde ins Positive gekehrt werden können, dafür möchte ich mich gerne engagieren.

Monika Roßteuscher, Jahrgang 1945 

Nach einer geographischen Odyssee bin ich seit 1991 wieder in Berlin und habe seit 2006 immer die Vielfalt in unserer Epiphaniengemeinde geschätzt. Gern habe ich mich in zahlreiche Aufgabengebiet eingebracht, hervorheben will ich die Mitarbeit im Seniorenkreis- und Gottesdienst-Team, sowie bei Konzertveranstaltungen, Miriamsgottesdienst und Entdeckertouren. Als Beitrag zur Geschichte unserer Gemeinde habe ich mich für die Erinnerungswege starkgemacht, die seit letztem Jahr am Vorabend des Israelsonntags stattfinden und an die ehemaligen jüdischen Mitbürger im Gemeindegebiet erinnern. 

Ich war auch bereits mehrere Jahre im Gemeindekirchenrat und bin erneut gerne bereit, mich ins Team der Gemeindeleitung einzubringen, um die kreative Vielfalt unseres Gemeindelebens zu stärken. 

Stephanie Stragies, Jahrgang 1983

Seit 2011 wohnen wir, mein Mann und ich, im Klausenerplatz-Kiez. Seit 2016 und 2019 zusammen mit unseren Kindern. Wir schätzen den Kiez und die Umgebung sehr. Die Infrastruktur für Familien ist großartig. Alles ist zu Fuß oder mit dem Rad gut erreichbar. Wir lieben die Diversität, die wir hier vorfinden und die offene Art für Lebensweisen und Ansichten. Mit der Epiphaniengemeinde sind wir seit 2017 verbunden, seit das Familiencafé initiiert wurde. Ich bin quasi "Gründungsmitglied" dieser neuen Form des Treffens in Epiphanien. Wir freuen uns, dass die Gemeinde stetig daran arbeitet, für junge Menschen und Familien attraktiv zu sein. Das sollte noch mehr Gewicht bekommen in der Gemeindearbeit. Dafür möchte ich meinen Beitrag leisten und kandidiere für den GKR. Ich freue mich über Ihre Stimme. Zu meinem beruflichen Hintergrund: Ich bin studierte Kulturwissenschaftlerin und arbeite seit vielen Jahren im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.