Evangelische Epiphanien­gemeinde Berlin-Charlottenburg

Ausstellung: Wege zum Licht

Natalie Harder, 08. März bis 20. April 2008

Ach brich die dunklen Himmel auf und komm
erhelle unsre Nacht du L i c h t

Dies sind die Anfangszeilen eines Gedichts von Natalie Harder - die wir sowohl als Malerin wie auch als Schriftstellerin kennen - und um Licht geht es auch in ihrer neuen Ausstellung. Unter dem Titel Wege zum Licht zeigt die Künstlerin in der Epiphanienkirche ab dem 08. März 2008 neue Arbeiten - Stoffbilder, Ölbilder und Zeichnungen. In der Ausstellung begegnen uns unter anderem biblische Gestalten, deren Lebensstadien uns die Künstlerin in ihren Bildern aufzeigt. Auch spiegelt sich in den Bildern die eigene Lebensphilosophie der Natalie Harder und es bleibt viel Raum für den Betrachter, den Weg mitzugehen oder auch in der Phantasie weiterzugehen, einem Ziel entgegen, das wir irgendwann zu erreichen hoffen.

Und der Weg der Natalie Harder, wie sah er aus? Er begann in der Mark Brandenburg, in Fehrbellin, dort wurde sie 1934 geboren; von 1953 bis 1958 absolvierte sie ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin; von 1973 bis 1982 war sie Dozentin für Tanz und Pantomime; fast parallel seit 1972 war sie mit ihrem eigenen Marionettentheater Die blaue Perle unterwegs mit fester Truppe und einem Puppenensemble, das 130 selbstgefertigte Figuren enthält. Seit 1979 ist Natalie Harder auch als Autorin bekannt geworden; verschiedene Buchveröffentlichungen von ihr - Lyrik und Prosa - liegen vor.

Die Ausstellung wird eröffnet mit einem Rahmenprogramm mit Lyrik und Musik; die Schauspielerin Barbara Wittmann liest Verse von Natalie Harder aus ihren zuletzt erschienenen Gedichtbänden Auf dem sandverwehten Weg und Botengrüße"; an der Orgel spielt Gottfried Matthaei.

Letzte Aktualisierung: 25.02.2010