Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeiung der SED-Diktatur und der Zeitungen BILD und Die Welt
Am 13. August 2011 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Aus diesem Anlass präsentieren die Bundesstiftung Aufarbeitung sowie die Zeitungen BILD und Die Welt eine zeithistorische Ausstellung. 20 großformatige Plakatei erzählen die Geschichte sowohl der Berliner Mauer als auch der innerdeutschen Grenze. Die Ausstellung zeigt eindrückliche Fotos und Dokumente aus den Archiven der beiden Zeitungen, die teilweise nach Jahrzehnten erstmals wieder gezeigt werden. Das Autorengespann Sven Felix Kellerhoff (Die Welt) und Dr. Ralf Georg Reuth (BILD) beschreibt die Abriegelung der innerdeutschen Grenze nach 1952, die dramatischen Umstände des Mauerbaus und die Reaktionen der Westmächte darauf. Themen sind weiterhin das SED-Grenzregime und seine Opfer, Fluchten und Fluchthilfe, der Alltag entlang der innerdeutschen Grenze und in der geteilten Stadt sowie die glückliche Überwindung der Teilung mit der Friedlichen Revolution des Jahres 1989. Den Abschluss bilden die juristische Aufarbeitung der Grenze durch Deutschland mit den Mauerschützenprozessen sowie das Gedenken an die Mauer in der Gegenwart.
Die Eröffnung der Ausstellung mit Ulrike Laudan und Pfr. Steffen Reiche findet um 18:00 Uhr in der Epiphanienkirche statt.