Evangelische Epiphanien­gemeinde Berlin-Charlottenburg

Ausstellung in Epiphanien

Die Liturgischen Farben

und Bilder zur Bibel, neu interpretiert


Die Ausstellung der Künstlerin Inge H. Schmidt wird im Juni in unserer Kirche zu sehen sein.

Vernissage am Samstag, den 16. Juni 2012

Finissage am Freitag, den 28. September 2012, 19.00 Uhr

Inge H. Schmidt ist in Wiehe/Thüringen geboren als Tochter einer Orgelbauer-Familie. Sie studierte zunächst Kunstwissenschaften und Germanistik an der Universität Leipzig. Es folgte das Studium der Malerei/Freien Grafik an der Kunsthochschule Burg Giebichstein Halle und schließlich das Studium der Malerei an der Hochschule für Künste Berlin.

Inge H. Schmidt ist seit 1988 freischaffende Künstlerin in Berlin-Kreuzberg, seit 2002 lehrt sie an der Universität der Künste Berlin. Über sich selbst sagt die Künstlerin: „Neugierde und Sehnsucht trieben mich nach Tuva, Burjatien, durch Sibirien, Tadschikistan und Xinjang - weiter und weiter. Auch wenn es mir manchmal erschien, ich sei am Ende der Welt, erkannte ich, es sind doch immer die Begegnungen mit Menschen, was mich am meisten berührt.“ und ein anderes Mal in einem Ateliergespräch: „Ich zeichne leidenschaftlich gern, das sind meine Wurzeln. Es ‚fließt‘ einfach aus mir heraus und nimmt mich voll und ganz in Besitz....Das Werk geht weiter und entwickelt sich. So wie früher geht nicht, das ist wie in der Liebe.“

Ihr Werk ist vielseitig: Stadtbilder, Köpfe und Gesichter bis hin zu religiösen Farb- und Inhaltsgestaltungen. Zahlreiche Arbeiten befinden sich bereits in Sammlungen oder in öffentlichem Besitz.

Von ihren Bildern wird gesagt, sie seien voller Energie, zeigten das Explosive und Elementare des Dargestellten.

Denke ich an die bei uns ausgestellten Werke, so scheint mir der explosiven Energie eine ebenso intensive Konzentration und Disziplin bei der Beschäftigung mit den religiösen Symbolfarben gefolgt zu sein. Diese Ausstellung war bereits im Jahr 2007 im Berliner Dom zu sehen. Es ist eine besondere Freude, diese großformatigen Bildtafeln nun bei uns bewundern zu können.

Heike Thulmann

Letzte Aktualisierung: 21.10.2012